Winterzauber IV

Heute folgt der bereits angekündigte vierte Teil meiner Winterzauber-Serie, für den ich einige weitere Eisbilder ausgewählt habe. Durch die ganz unterschiedlichen Eisstrukturen, teilweise durchschimmernde Untergründe und leichte Spiegelungen ist der Variationsreichtum nahezu unerschöpflich.

Eine Bemerkung zum „Klangbild“. Es geht hier rein um den akustischen Eindruck, der für mein Empfinden gut mit den Bildern harmoniert. Ein Bezug zum Titel ist für mich hier nicht gegeben.

Eis200

Eis214


Klangbild:
Johann Sebastian Bach • „Widerstehe doch der Sünde“ BWV 54
(Transkription: Víkingur Ólafsson)

Víkingur Ólafsson • Klavier


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Bilder © Random Randomsen

16 Kommentare zu „Winterzauber IV

  1. Guten Morgen, lieber Random-:))) dann werde ich den Bezug der Bilder zum Titel für mich, der heute nicht passender sein könnte, herstellen-:))) da ich meinem angesetzten Winterspeck im Moment zu Leibe rücke, begebe ich mich ausgerechnet in wenigen Stunden auf’s verführerische Glatteis , um der mit allen Raffinessen der Wiener Küche dargebotenem Lunch im Kasino des Hessischen Rundfunks zu frönen, dem davor im Sendesaal die Darbietung der „Bekenntnisse der Frau Schnaps“ (Beethovens Haushälterin mit von ihr erzählten Schmankerln) voranging.
    Da wird mir dann das „Widerstehe doch der Sünde“ öfter als mir lieb ist, in den Ohren klingen und vermutlich werde ich (auf Teufel komm raus) sündigen -:))).
    Ich mußte so herzhaft schmunzeln, als ich den PC öffnete und mir hier dieser Beitrag vor die Augen kam.
    Deine Bilder sind natürlich wieder Hingucker ins Zauberreich der Eisstrukturen und die Musik fängt diese Verzauberung ganz zart und leise ein.

    Ich danke Dir herzlich für Deine Einstimmung in meinen Sündentag und es sendet Dir erheiterte Grüße vom regenpladdernden Dach, Karin

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    1. Lieben Dank für deine harmonische Resonanz und die sinnvolle Ergänzung zum Titel der musikalischen Beitragsuntermalung. 🙂
      Da wünsche ich dir viele köstliche Sündenpirouetten auf dem kulinarischen Glatteis. 😉 Widerstand wird – davon gehe ich mal sehr zuversichtlich aus – eh zwecklos sein. 😀
      Für diese zweite Eisbildergalerie musste es einfach genau diese Musik sein – das war sonnenklar. Und ich fand es schon schade, dass der Titel dabei irgendwie verloren dastand. Nun ist dieses „Problem“ ja elegant gelöst. 😉
      Mit einem frühlingshaft-sonnigen (Sonnensonntag vor dem nächsten Schnee-Intermezzo) Gruß aufs Dach 🐻

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  2. Feine Eiswelten!
    Herzliche Morgengrüße vom Lu

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    1. Lieblichsten Dank. 🙂 Mit einem herzlichen Sonnensonntagsgruß von mir zu dir 🐻

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  3. Da erwartet uns wieder ein durch und durch harmonischer Beitrag! Wie zauberhaft und vielfältig doch die Formen, Sprünge, Risse, Linien und auch Farben von Eis sein können!
    Es fällt mir hier nicht so leicht, den gemeinsamen Nenner von Musik und Eisbildern zu finden (auch ohne Titel), am ehesten kommt mir die Assoziation des Erhabenen im Kleinen; denn es ist ja nur ein Instrument, das da erklingt, rhythmisch ruhig und vom jungen Pianisten ohne Show ganz zurückhaltend vorgetragen. Das Eis lässt dem ewigen Wandel den Vortritt. Der Pianist lässt der Musik den Vortritt und öffnet für einen Augenblick den grauen Wolkenhimmel, der uns hier heute begleitet. Genieß derweil die Sonne! Mit liebem Gruß, Petra

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    1. Vielen Dank für deine feingestimmte Resonanz. 🙂
      Ja, da herrscht eine zauberreiche Vielfalt. Dergestalt, dass es eben locker für zwei Beiträge reichte. Solche Eisflächen sind ja letztlich sehr lebendig und verändern sich ständig.
      Deine Betrachtung der Musik in Relation zu den Bildern finde ich sehr spannend. Für mich stand beim Zusammenstellen der Bilder plötzlich einfach diese Musik im Vordergrund. Und deine Deutung gefällt mir da ganz ausgezeichnet.
      Mit einem frühlingshaft-sonnig-herzlichen Sonntagsgruß 🐻

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  4. Herzensdank für Deine unwiderstehlichen Eisbilder und die schöne Leisemusik!
    Die transparente Vielschichtigkeit des Eises eröffnet unzählige, märchenhafte Musterdeutungsspielräume …
    ❄ 🎶 ❄ 🎶 ❄

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    1. Lieben Dank für deine eis- und klangbezauberte Resonanz. 🙂 Es stimmt schon: wenn man seiner Phantasie freien Lauf lässt, können diese Eisbilder sehr lebendige Geschichten aus dem Fluss des Lebens erzählen. 🌈⛄️🦄
      Mit einem klangvollen Sonntagabendgruß 🐻

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  5. In dieser Aufnahme – im Gegensatz zu der anderen von Dir eingestellten -verbindet sich für mich das Filigrane der Töne wunderbar mit dem Muster der Eisfläche – das zarte Knistern, das Ruhen der Natur unter dem Eis, nicht tot, eher geborgen, beschützt – tröstlich wie die Musik – würde sogar in Deine Wiegenliedersammlung passen.
    Natur- und Menschenzauber, der immer neu gestaltet wird.

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    1. Lieben Dank für dieses klangverzauberte Echo. 🙂 Da ich eh diesen Hinweisbeitrag brachte, fand ich die Gegenüberstellung interessant. Wäre nur die Studioaufnahme verfügbar gewesen, hätte ich allerdings für die Bildergalerie kurzerhand ein anderes Stück gewählt. Nicht, weil sie „schlecht“ ist, aber weil eben nur die Konzertaufnahme diese friedensreich-behütete Stimmung so schön wiedergibt. Auch die Kantate im Originalton wäre freilich hier nicht geeignet. Aber genau hierin liegt ja die Faszination – dass Natur- und Menschenzauber so vielfältig sein können, dass sich in all der Vielfalt ganz und gar harmonische Berührungspunkte finden. 🙂

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  6. Allerfeinste Eis Impressionen!
    Das insekt ist sicher festgefroren auf Bild Nr. 7. Es hilft ihm wohl nicht, dass das Eis wieder schmilzt, im Gegensatz zu Bernstein…. (und es öffnen sich Bilder im Kopf von Bernstein mit Einschlüssen und geschichten einer Autorin…)
    Die Bilder wirken teilweise in der runden Ansicht harmonischer als im Fotoformat. Vielleicht, weil auch im Eis so viele Rundungen sind. Eine feste Masse eigentlich und doch wirkt es weich.
    Dazu eins meiner Lieblingsinstrumente – ich sage danke!!

    ..grüßt Syntaxia

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    1. Lieben Dank für dein positives Echo auf Eis-Impressionen und klangliche Ergänzung. 🙂
      Dem Insekt dürfte kein Leid geschehen sein. Diese Arten von Springschwänzen – Schnee- und Gletscherflöhe – tummeln sich gerne auf gefrorenen Oberflächen. Und sie können sich sogar einfrieren lassen, ohne Schaden zu nehmen (dazu entwickeln sie aus Nahrungsbestandteilen eine Art Frostschutz). Die Anpassungsfähigkeit von Lebewesen scheint kaum Grenzen zu kennen. 😀
      Hart in der Konsistenz, aber weich in den Formen. Teilweise ist auch fließendes Wasser mit im Spiel. Deshalb habe ich weitgehend die runden Ansichten bevorzugt.
      Mit herzlichen Grüßen 🐻

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  7. wunderbar & zauberhaft – mit nur einem SATZ

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